[Rezension] Jeffrey Archer – Spiel der Zeit (Clifton Saga I)

So viele von Euch haben mir die Clifton-Saga als Hörbuch ans Herz gelegt. Nun konnte ich vor einiger Zeit nicht mehr widerstehen und habe sie mir angehört. Ehrlich gesagt, wollte ich mich lange Zeit so gar nicht ran trauen, da ich ja schon wusste, dass noch einige weitere, sehr dicke Bände nach dem ersten Band lauern (in 2017 werden Band 5 und 6 erscheinen). Doch dann gab ich mir einen Ruck. Ihr hattet mich einfach zu neugierig gemacht.

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Die Schicksale zweier Familien. Eine verborgene Wahrheit. Das Ringen um Freundschaft und Liebe.

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind …

Wie gefiel mir nun der Auftakt zur Clifton-Saga? Insgesamt gut, lautet mein Urteil, jetzt da ich das Hörbuch seit einigen Tagen beendet habe. Nur gut? Ja, nur gut.

Ich will Euch schildern warum: Die Geschichte war durchaus interessant und  hat mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, auch hatte sie keine Längen. Ich mochte die Zeit, in der die Clifton-Saga beginnt und ich fand es toll, den Jungen Harry dabei zu begleiten, wie er ein junger Mann wird und sich durchs Leben schlägt. Aber halt! „Durchs Leben schlägt“ trifft es hier schon nicht mehr ganz. Denn insgesamt verläuft Harrys Entwicklung harmonisch und die Unwegbarkeiten, die ihm von Beginn an begegnen, sind letztlich für ihn keine. Immer wieder tauchen Hürden auf in Harrys Leben. Hürden, aus denen man hätte viel machen können. Und ehrlich gesagt, hätte ich das bei einer Saga, die jetzt schon 6 Bände umfasst, auch erwartet. Aber es passiert nichts. Die auftauchenden Probleme werden stets schnell und ohne viel Schmerz und Einbußen aus dem Weg geräumt. Meist reicht ein wohlwollender Spruch von dem guten alten „Old Jack Tar“, den Harry häufig besucht und der eine Art Ersatzvater und Mentor für den Jungen darstellt. Mit Old Jack habe ich sogleich die einzig tiefgreifender entwickelte Person der Geschichte benannt. Alle anderen bleiben blass, wenig geprägt von ihrem, durchaus nicht einfachen Leben. Ich kam nicht umhin, dieses Epos mit Werken von Ken Follett zu vergleichen. Und da ich das tat, fielen mir immer mehr Dinge ins Auge, die mir mißfielen. Wie erwähnt, fand ich das Personal wenig ausgearbeitet, die Ereignisse stets geglättet, wenig dramatisch und zum Teil wenig realistisch. Auch wieß mir das Personal zu wenig emotionale Erlebnisspanne auf. Die Geschichte war wenig überraschend und vorhersehbar.

Harry, ein Junge aus einer Arbeiterfamilie, der das Glück hat, durch Begabung an eine Eliteschule zu kommen, muss meist nur ein wenig liebevoll-verbal in die richtige Richtung geschubst werden und schwupp, läuft er wie am Schnürchen seinen richtigen Weg. Alles was ihm oder anderen dabei widerfährt, nimmt er mit einem gefühlten kurzen Seufzer und emotionsloser Ohnmacht hin, ebenso wie seine Mutter und viele anderen der auftauchenden Charakteren. Und dem Buch mangelt es an „bösem“ Personal. Einzig Giles Barringtons Vater, Hugo, mutet intrigant und selbstsüchtig an. Doch auch diese Figur ist nicht ausgereift, bleibt trotz seiner zentralen Bedeutung eine Randfigur, die einen nicht weiter beschäftigt.

Die Geschichte, die teilweise auf verschiedenen Zeitebenen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wird, gleicht an manchen Stellen einfach gestrickten 0815-Liebesgeschichten. Ihr wisst schon, diese Art Geschichte, die Bilder von Frauen in wallenden Kleider in den Armen eines oberkörperfreien Schönlings auf dem Cover tragen. Und, Entschuldigung, das hätte ich nun wirklich nicht erwartet!

Wie erwähnt, fand ich die Geschichte insgesamt gut. Dazu trugen jedoch die überaus guten Sprecher des Hörbuchs Erich Räuker, Britta Steffenhagen und Richard Barenberg bei. Allen dreien, vor allem aber Erich Räuker, ist es gelungen, mich mit seiner Lesung zu begeistern. So trug mich seine Stimme durch die letzten Tage und die Zeit meiner Erkältung und Weihnachtsdekoration. Ich werde sicher Ausschau nach weiteren Hörbüchern halten, die von ihm gelesen wurden.

Übringens hat die liebe Andrea vom Blog Bücher Kater Tee ebenfalls eine Rezension verfasst, die Ihr hier nachlesen könnt. Wichtig ist allerdings, dass dort einiges mehr über den Inhalt des Buches verraten wird! Entscheidet also selbst, wieviel mehr Ihr über Harry, Emma und Co wissen möchtet, bevor Ihr diese Rezension lest.

Nun, wem von Euch kann ich die Saga empfehlen? Hm. Ich glaube, wenn Ihr einfach eine dahinplätschernde Geschichte lesen oder hören wollte, die Euch nicht viel Konzentration abverlangt und niemals beim Lesen oder Hören schmerzt, weil einer liebgewonnenen Figur etwas Tragisches geschieht, dann seid Ihr mit dieser Geschichte sicherlich gut versorgt. Ob ich die Saga weiterhören werde, kann ich im Moment nicht beurteilen.

Das gekürzte Hörbuch ist bei Randomhouse Audio als mp3 für €14,99 erhältlich. Bei Heyne sind Taschenbuch (€9,99) und ebook (€8,99) erschienen. Die Übersetzung aus dem Englischen leistet Martin Ruf.

 

[Rezension] Gerhard Jäger – Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

Auf das Erscheinen dieses Romanes hatte ich lange gewartet, nachdem ich ihn in einer der Verlagsvorschauen für dieses Jahr entdeckt hatte. Das Cover und der Titel hatten mich neugierig gemacht und als ich dann den Klappentext las, wusste ich: Dieses Buch werde ich lesen wollen!

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Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft, fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf die Spurensuche in die Vergangenheit.

Raffiniert, voller Rhythmus und Poesie erzählt Gerhard Jäger von der magie, aber auch von der Brutalität eines Ortes, der aus Raum und Zeit gefallen scheint.

Wenn man den Klapptentext so liest, könnte man glauben, es handle sich um einen Kriminalroman. Doch nein – soweit würde ich nicht gehen. Denn ich lese ja selten Kriminalromane oder Thriller. Sollten sich allerdings künftig eben diesen beiden Genres einer solchen Sprach- und Bildgewalt bedienen, wie es Gerhard Jäger in seinem Roman um das Tiroler Bergdorf gelang, werde ich zum neuen Freund beider Genres!

Von Beginn an, war ich sehr beeindruckt von der Fähigkeit des Autor, mir das Gefühl zu vermitteln, mich an dem Ort des Geschehens zu befinden. Gekonnt beschreibt er düster und beklemmend die Kraft der winterlichen Natur in den Bergen. Vor allem die Bedrohlichkeit der Lawinen hat mich atemanhaltend weiterlesen lassen. Doch auch die Naturbeschreibungen, während Max Schreiber erstmal alleine in den Bergen umher geht und von einem heftigen Starkregen erwischt wird, war wunderbar beschrieben. Mit viel Poesie gelang es hier dem Autor, mich selbst ganz durchnässt fühlen zu lassen.

Abgesehen von der sprachlichen Kraft des Romans hat mir auch die Handlung sehr gefallen. Es gibt wohl Stimmen, die den Plot etwas zu vorhersehbar fanden. Dem kann mich allerdings nicht wirklich anschließen. Ich erwarte nun auch nicht zwingend, dass mich die Handlung eines Buches aufgrund von überraschenden Wendungen aus der Bahn wirft.

Beide Figuren, Max Schreiber und auch der alte Mann, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, sind zudem gut skizziert. Ich mochte vor allem die Figur des alten Mannes, dem ich mich schon zu Beginn des Romans verbunden fühlte, ohne zu wissen warum. Er war so lebensweise, so ruhend und doch so aufgewühlt zugleich. Er war getrieben vom Ankommen, würde ich fast sagen. Das hat mir gut gefallen.

Habt Ihr einen Kamin? Dann packt Euch Feuerholz rein und lest dieses Buch! Aber auch, wenn Ihr keinen Kamin habt, das Buch ist für Winterlesestunden geschaffen!

Es ist im Blessing Verlag erschienen, kostet gebunden €22,90, als ebook €18,99. Es gibt auch ein Hörbuch, allerdings in gekürzter Version, gelesen von Peter Matic und Manuel Rubey.

Auf Krabats Spuren – eine literarische Reise nach Schwarzkollm | Tintenhain

Die liebe Tintenelfe vom Blog Tintenhain hat einen ganz wunderbaren und lesenswerten Beitrag über Ihren Ausflug nach Schwarzkollm gemacht. Lest selbst, wie Sie mit Ihrer Familie auf den Karbats Spuren unterwegs war!

„Komm nach Schwarzkollm, in die Mühle, es wird nicht zu deinem Schaden sein!“ Diesen Ruf hört Krabat, ein wendischer Bettlerjunge, in seinem Traum zur Neujahrsnacht. Daraufhin macht er …

Quelle: Auf Krabats Spuren – eine literarische Reise nach Schwarzkollm | Tintenhain

[Rezension] Sandra Leitte – Winzig

Als ich dieses Buch aus der DVA sah, wusste ich sofort, dass ich es haben muss! Ich selbst habe zwar mit Häuserbau und Architektur gar nichts zu tun, aber das sprach wohl die väterliche Genetik zu mir und ich konnte nicht widerstehen! Mein Vater findet das Buch übrigens auch großartig. Lächel.

winzigKlappentext.

Es gibt viele gute Gründe dafür, unsere Wohn fläche gering zu halten. Für die einen ist der ökologische Gedanke ausschlaggebend. Andere reduzieren ihren Wohnraum bewusst auf das Wesentliche. Für manche ist das kleine Haus schlicht eine finanzielle Notwendigkeit. Viele schätzen aber auch die Möglichkeit, ihr Zuhause an einen anderen Standort transportieren zu können. Futuristische Blockhütte im Wald, Feriendomizil in Dreiecksform oder vollständiges Wohnhaus im Miniformat: Dieses Buch präsentiert rund 40 fantasievolle, witzige und inspirierende Projekte aus den USA, Europa und Asien. Ein Buch zum Blättern, Staunen, Anregungen sammeln!

Eigentlich gibt uns dieser Klappentext ja schon einen gewissen Überblick über das Buch. Was lässt sich also sonst noch sagen?

Die Häuser in diesem Buch sind liebevoll zusammengestellt und wir finden darin wirklich Winz-Häuser – das kleinste vorgestellte Haus ist gerade mal vier Quadratmeter groß und ist eine Schutzhütte in der Schweiz – sowie doch schon ganz beachtliche Häuser von 95 Quadratmetern. Vorgestellt werden neben der erwähnten Schutzhütte, ein Sommerhaus in Schweden, ein Strandhaus in den USA oder auch eine Waldhütte. Alle gemein haben, dass sie einzigartig sind. Sie verfügen alle über einen ganz individuellen Stil, sind übersichtlich gestaltet und architektonisch was ganz besonderes.

Zu jedem der Häuser wird die/eine Geschichte erzählt. Und wie oben im Klappentext erwähnt, finden sich hier meist Geschichten rund um die Konzentration auf das Wesentliche. Egal ob die Hütten und Häuser zum Schutz in Berglandschaften, als Ferienhaus oder festen Wohnsitz fungieren, ihnen allen ist gemein, dass sie funktional sind. Dabei heißt funktional keineswegs langweilig oder weniger gemütlich. Im Gegenteil! Viele der Objekte sind mit warmen Holz ausstaffiert und vermitteln in ihrer Winzigkeit eine unglaubliche Geborgenheit.

Mich hat das Buch sehr inspiriert. Denkt man doch so oft „Ich brauche mehr Platz“, „Meine Küche könnte größer sein“,… Betrachtet man diese kleinen Meisterwerke, wird man sich doch noch einmal mehr bewusst, dass es sich nicht immer nur auf großem Raum gut und erfüllt leben lässt. Wer mal einen Blick auf die Häuschen werfen mag, kann hier dem Link zu der Bildstrecke der Süddeutschen Zeitung folgen!

Das Buch erschien wie erwähnt in der Deutschen Verlagsanstalt. Es ist gebunden, in einem kleinen Format und kostet € 29,99. Es erschien im August 2016.

 

[#minathon 2016 no.5] Zum Abschließ am Abschluß

Fragt mich nicht, woher ich dieses Zitat habe. In irgendeinem Film kommt das vor. Ich erinnere mich aber nicht mehr, in welchem!

Soooo, nun gelangen wir also zum Ende des #minathon zur Frankfurter Buchmesse. Ich hoffe, er konnte Euch etwas gefallen! Leider war ich ja selbst diesmal eher nur am Rande dabei, weil ich zur Zeit einfach so müde bin. Die letzten Wochen waren einfach sehr anstrengend.

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Und nun die letzte Frage für heute bzw. für diesen #minathon:

  1. Wenn Ihr Euch eine Rolle in dem „Herrn der Ringe“ und in „Harry Potter“ auswählen könntet, die Ihr spielen dürftet, welche wäre das?

Bei dem „Herrn der Ringe“ gibt es so viele, so faszinierende Figuren, dass ich es gar nicht so einfach finde, direkt eine herauszugreifen. Ich habe mich nach einigem Nachdenken dazu entschlossen, dass es eine Figur sein müsste, die nicht gänzlich, aber in etwa meinem Charakter entsprechen müsste und habe mich daher für Aragorn entschieden. Er ist mutig, loyal und zurückhaltend. Er ist ein Beobachter und handelt eher im Stillen bzw. Ruhigen. Ich fände es sehr spannend, mich in diese Rolle des Waldläufers einzufügen, der überall und nirgends hingehört und sich mit der Natur verbunden fühlt.

Bei Harry würde ich am liebsten Rons Mama spielen. Das würde mir sicher sehr liegen! Sich ein bissel den Haushalt zurecht hexen oder kochen und backen von Zauberhand. Super!

Ich bin wirklich seeeeehr gespannt auf Eure Antworten! Und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr gerne auch noch einen Leseendstand posten! Ich hab meinen ja heute schon ziemlich zusammengefasst und verzichte für dieses Mal darauf.

Ich danke Euch für die Teilnahme und die teils sehr intensive gemeinsame Zeit! Kommt morgen gut in die neue Woche und lest fleißig weiter! Ihr wisst ja – es gibt zu viele gute Bücher zu entdecken!

[#minathon 2016 no.4] Neuerscheinung und Must Read

Guten Morgen!
Wie bereits vorhin über Twitter angekündigt, bin heute früh etwas verspätet hier gelandet, um zu Bloggen. Aber es war einfach zu schön! Der Wald ums Haus liegt im Nebel, die Bucheckern knallen aufs Dach… da war es im Bett mit Kaffee und Buch (Katze war draußen unterwegs) einfach zu gemütlich. Lächel.

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Mein #minathon steht dieses Mal sehr im Zeichen von Ruhe und Genuß! Während ich ja sonst immer sehr viele Seiten schaffe, handhabe ich es dieses Mal ähnlich wie auf der Buchmesse: ich lass mich treiben und genieße. So kommt es auch, dass ich von den vorgestellten Büchern zu Beginn, zwar in zweien lese (Gerhard Jäger und Erik Kriek „Jenseits…“), ansonsten aber in verschiedene Bereiche abschweife. Ich las gestern ein tolles Buch über die Wikinger-Zeit und wie man sie originalgetreu nachstellen kann („Wikinger selbst erleben“).

Das passte thematisch gut zum restlichen Tag, da wir dran waren für einen Freund neue LARP-Kleidung zu nähen… Außerdem durchforstete ich ein wenig die Mitbringsel von der Buchmesse und huschte über Verlagsseiten (hauptsächlich Kochbücher schauend). Dadurch landete ich heute früh auch bei meinem derzeitigen Lieblings-Vegan-Kochbuch: Vegan kann jeder! vom eatthis-blog.

Was ich heute noch so lesen werde, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich die „Clifton-Saga“ weiterhören, da ich noch ein wenig Haushalt zu machen habe und Maronen sammeln möchte.

Doch nun endlich nach viel Geblubber zu der Aufgabe des heutigen Morgens! Es wird ja immer später – Himmel!

Ich wollte zwei Dinge gerne von Euch wissen:

  1. Auf welche Neuerscheinungen freut Ihr Euch dieses Jahr noch ganz besonders?
  2. Welches Buch auf Eurem SuB wollt Ihr unbedingt dieses Jahr noch lesen?

Ich selbst könnte auf diese Fragen mit Bergen von Titeln aufwarten… Ein Versuch, eine Auswahl zu treffen…

Zur ersten Frage: Die Neuerscheinungen, auf die ich mich dieses Jahr noch am meisten freue, sind vor allem auf „Der Galgenvogel“ von Antonia Hodgson. Hier handelt es sich um einen weiteren Roman rund um Thomas Hawkins, den Protagonisten aus ihrem Roman „Das Teufelsloch“, das mich absolut in seinen Bann gezogen hatte! Ich saß Stunden vor dem Kamin und wollte nicht mehr aus dieser Welt auftauchen. Außerdem freue ich mich wahnsinnig, dass die Reihe um die Sieben Schwestern von Lucinda Riley weitergehen wird und mit „Die Schattenschwester“ im November im Handel erhält sein wird. Band I „Die sieben Schwestern“ und Band II „Die Sturmschwester“ habe ich ja bereit gehört und bin wie zumeist völlig überzeugt von Rileys Geschichten!

Zur zweiten Frage: Diese ist ja noch viel schwerer kurz zu beantworten (und sie lang zu beantworten, wäre gänzlich unmöglich!). Nun, einfach gesagt, ALLE?!?! Da ich aber eher einen HuB (Haus ungelesener Bücher) habe, denn einen SuB, wäre das eine Lebensaufgabe… Es bleiben noch ca. zwei Monaten in diesem Jahr übrig. Nicht allzuviel Zeit, um Berge von Büchern zu verschlingen. Zur Zeit schaffe ich gerade drei Romane im Monat und vielleicht ein Hörbuch. Das ist ziemlich mau. Ich wähle jetzt einfach mal welche aus, die mir besonders am Herzen liegen. Da wäre dieses unglaublich wundervoll aufbereitete Buch „S – Das Schiff des Theseus“ von J.J. Abrams und Doug Dorst. Das habe ich gerade vor ein paar Tagen zu lesen begonnen. Ein bibliophiles Meisterwerk! Und ich möchte auf jeden Fall noch „Der Mann, der den Regen träumt“ von Ali Shaw lesen. Das steht schon das ganze Jahr ganz oben auf der Liste und noch immer habe ich es nicht gelesen!

Ich bin gespannt, was Ihr so zu berichten habt! Heute Abend um 18.00 Uhr kommt dann ein letzter Beitrag online. Ich bin zu diesem Zeitpunkt mit meinen Eltern zum Abendessen verabredet, werde aber im Anschluss daran noch einmal online kommen und Eure Kommentare lesen und bearbeiten. Ich wünsche Euch einen bezaubernden Lese-Sonntag!

 

[#minathon 2016 no.3] Eure bisherigen Tops und Flops

Und da bin ich wieder! Wie sieht es aus? Was gibt es Neues zu berichten?

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Heute Abend würde ich gerne von Euch wisse, was Eure bisherigen Tops und Flops im Lesejahr 2016 waren?

Ich bin gerade ziemlich überrascht, denn als ich mein Büchlein mit den bisher gelesenen Büchern für das Jahr 2016 durchgeblättert habe, fand ich übermäßig viel 5-Sterne-Bewertungen. So dass ich jetzt gar nicht weiß, welchen der vielen tollen Romane ich hier nennen soll…

 Ich entscheide mich jetzt spontan und nicht wirklich fair für die beiden Bücher, die mir jetzt sofort einfallen:

  1. „Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen“ von Ulla Scheler
    Das habe ich vor gar nicht allzu langer Zeit gelesen und rezensiert. Ich mochte die dunkle und meerlastige Stimmung sehr, da ich ja sowieso einen Hang zu Büchern habe, die etwas mit dem Meer zu tun haben oder aber mit starken Naturgewalten und Mythen. Hier findet meine Rezension dazu:Sonst meerweite Einsamkeit!
  2. „Weil wir Flügel haben“ von Vanessa DiffenbaughVanessa Diffenbaugh konnte mich vor Jahren schon mit ihrem Debütroman „Die verborgene Sprache der Blumen“ in ihren Bann ziehen (ja, ich werde nicht müde, es zu erwähnen). „Weil wir Flügel haben“ hat mich genauso überzeugen können.„Wer bin ich, wenn ich doch meinen Vater nicht kenne“

Mein bisher größter Flop in diesem Jahr war das Buch „Die Kunst, allein zu reisen“ von Karin Zita. Meine Rezension dazu findet ihr hier. Dazu mag ich gar nicht mehr sagen. Es hat mich einfach insgesamt enttäuscht.

Wie sieht es bei euch aus? War mochtet Ihr, was mochtet Ihr nicht?
Einen neuen Beitrag findet Ihr hier morgen, wieder um ca. 10 Uhr!
Wie lesen uns bestimmt auf Twitter oder hier in den Kommentaren bis dahin!