Buchauslese

Lesemonat „März 2013“

Da ich bis zum Ende des Monats das Buch, das ich gerade lese definitiv nicht beenden werde, schreibe ich heute schon meinen Monats Rückblick für den März. Dieser war wirklich ereignisreich und ich habe viele Bücher von meinem SUB und meinem SUHB weg bekommen. Zum Teil aber auch, weil ich wirklich Vieles aussortiert habe, das schon lange im Regal steht, aber einfach nicht (mehr) meinem Geschmack entspricht.

Doch hier erst einmal die Statistik:
Seiten: 2.684
Hörminuten: 2.078
Gelesene Bücher: 6
Gehörte Bücher: 6,5
SUB Februar: 465
SUB März: 416
SUHB Februar: 60
SUHB März: 31
SUB-Neuzugänge: „Madame Hemmingway“, „Drachentod und Zauberflöte“, „Die verlorene Geschichte“
SUHB-Neuzugänge: keine

Die geschriebenen Worte:
Ich habe wirklich viel gelesen in diesem Monat. Und es waren bis auf ein Buch überhaupt keine Fehlgriffe dabei. Dafür habe ich kaum Rezensionen geschrieben und war auch sonst nicht so aktiv auf meinem Blog, aber ich denke, das genüssliche Lesen geht dann doch auch vor. Versunken bin ich zunächst in „Eines Abends in Paris“ von Nicolas Barreau (N. Thiele). Es war wirklich eine bezaubernde Geschichte. Ich habe beim Lesen innerlich immer ein Akkordeon spielen hören. *lächel* Danach las ich „Die Bibliothek der Schatten“ von Mikkel Birkegaard, das ich auch mochte, mich aber weniger mitriss, als ich zunächst den Eindruck hatte. Es gab immer wieder Passagen, die mich langweilten und ich hatte den Eindruck, 200 Seiten weniger hätten es auch getan. Ebenso im Roman „Die Seelen der Nacht“ von Deborah Harkness. Eine überzeugende Story um eine Hexe, die keine sein will und einen Vampir, der keine Hexe lieben will und um alte Bibliotheken, guten Wein, jede Menge gutes Essen und toller Charakteren. Doch, wie erwähnt, hätten hier 200 Seiten weniger auch nicht geschadet. Dennoch werde ich Band II und III noch lesen, da mit die Geschichte um Diana und Matthew und das verzauberte Manuskript einfach gepackt hat. Das dünne Büchlein „Drachentod und Zauberflöte“ hatte mich einen Abend lang so wunderbar unterhalten. Das sollte jeder mal gelesen haben. Hier werden kindgerecht große Opern erklärt – ich war ganz begeistert und habe mir nebenbei die angesprochenen Stellen auf Youtube angeschaut und sogar Lust entwickelt, mir mal eine Oper anzusehen. Die Biographie von Harald Glööckler fand ich unterhaltsam, wenn auch inhaltlich sehr „dünn“. Ich hatte einige neue Erkenntnisse, aber ich hatte mir, vor allem sprachlich, mehr erhofft. „Das Mädchen auf den Klippen“ von Lucinda Riley konnte mich jedoch wieder völlig überzeugen. Ich habe die Geschichten aufgesaugt. Ähnlich wie in ihrem Erstlingswerk „Das Orchideenhaus“ ist es ihr erneut gelungen, einen Zauber zu weben, der einem nicht so recht loslassen will, selbst am Ende der Lektüre nicht. Mein Flop des Monats war „Die Erben von Winterfell“ von Martin. Leider war es damit auch besiegelt, dass ich die Challenge um „Game of Thrones“ nicht zu Ende führen werde. Die Reihe gefällt mir leider überhaupt nicht. Während mich Band I noch fesseln konnte (aber auch nur nach einigen Anläufen) und ich ab Band II versuchte über die Verfilmung einen Zugang zu finden, bin ich kurze Zeit später einfach zu dem Entschluss gekommen, dass es zu viele gute Bücher gibt, die gelesen werden wollen.
Die gehörten Worte:
Oh ja – es war der Monat der Hörbuch-Flops. Daher auch der massive Abbau meines SUHBs. Ich habe eine ganze Reihe von Hörbücher einfach nicht hören können, weil ich zum Teil feststellte, dass ich die Schriftsteller nicht mag und auch die Sprecher nicht gut fand. Dazu gehörten: „Jekyll PI“, „Die Brockenhexen“, „616“, „Die Rache“, „Rend. mit einem Mörder“, „Riptide“, „Stand by me“, „Ice Ship“, „Thunder Island“, „Mount Dragon“ und erstaunlicherweise „Zerbrechlich“ von Joudi Picoult, auf das ich mich sehr gefreut hatte, nachdem mir ihr Buch „Zeit der Gespenster“ im vergangenen Monat so gut gefallen hatte. Leider war „Zerbrechlich“ vom Aufbau her nicht meins. Ich mochte die ständig wechselnden Perspektiven nicht und ich fand es klang ständig so anklagend, weil die Geschichte von den Familienmitgliedern an das Mädchen mit der Glasknochenkrankheit gerichtet war.
Ein richtiges Hörbuch Highlight war in dem Monat lediglich „Pu, der Bär“, gelesen von Harry Rowohlt. Den ich als nette Gute Nacht Geschichte höre. Die anderen Werke, die ich hörte waren okay („Hiobs Brüder“, „Der Patient“, „Peterchens Mondfahrt“), „Die Aussöhnung mit dem Inneren Kind“ war so gar nicht meins und „Noah“, der letzte Teil der Schattenwandler, war leider das schwächste Buch der Reihe.

Aktuell lese ich „Die dreizehnte Geschichte“ und bin derzeit sehr angetan. Außerdem werden wir bei Lovelybooks in der Klassiker-Leserunde „Schuld und Sühne“ im April lesen, worauf ich sehr gespannt bin. Hörbuchtechnisch bin ich gerade unschlüssig, was kommen wird. Zu Hause sicherlich, die Geschichten von 1001 Nacht und Winnie, aber was ich im Auto hören möchte, weiß ich noch nicht.

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