…des Reading from Home

Nun neigt sich der Juni dem Ende zu und ich habe meinen ersten Monat „Reading from Home“ hinter mir. Ich will diesen Beitrag nutzen, um über meine ersten Eindrücke zu berichten. Vor allem scheint sich eines abzuzeichnen: Seit ich nicht mehr Berge neuer Bücher anschleppe (gekauft oder geliehen), lese ich deutlich langsamer und ja – sogar irgendwie entspannt. Ich bin in eine Art Genußlesen verfallen, dass ich so gar nicht mehr kannte. Mir ist, als sei eine Art Last von mir abgefallen. Wirklich komplett gelesen habe ich diesen Monat nur drei Bücher. „Den großen Gatsby“, eine wirklich gelungene Sekundärliteratur aus dem Hause Königserläuterungen dazu und den ersten Teil der „Sumpfloch-Saga. Feenlicht und Krötenzauber“, die wirklich ganz bezaubernd war.

Darüber hinaus stelle ich zum Teil verwundert fest, was ich für tolle Bücher im Regal habe, die auf mich warten. Allerdings hatte ich auch schon eine Begegnung mit einem Buch, dass schon richtig, richtig lange auf meinem SUB lag, und dass ich mir einst sehr interessiert kaufte. Damit wollte ich dann direkt starten – „Wahnsinn der das Herz zerfrisst“ von Tanja Klinkel. Und ich fand die Geschichte überhaupt nicht mehr anziehend, die Art der Schriftsteller, zu schreiben mochte ich auch so gar nicht – so dass ich etwas enttäuscht war und direkt Sorge hatte, dass mir das noch mit vielen anderen Büchern so gehen könnte. Im Moment lese ich eher die letzten Erwerbungen, so dass mir eine weitere Enttäuschung dieser Art eher erspart blieb.

Wie geht Ihr mit Euren Regalhütern um? Den Büchern, die sich lange tummeln und dann ewig nicht gelesen werden? Oder habt Ihr ein System, nachdem Ihr Euren SUB abbaut?