Buchauslese

AusLese Herbst/Winter 2013

Nach einer langen Lesepause mache ich mich auf den Weg zurück zu den Büchern. Langsam finde ich wieder hinein in die Welt der tausend Welten. Noch bin ich nicht wirklich wieder angekommen. Mir fällt es schwer, in ein Buch wirklich einzusteigen. Ich bin rasch abgelenkt und sogar schnell gelangweilt, wenn der Autor/ die Autorin mal etwas länger braucht, um in ihren Schilderungen voran zu kommen. Dennoch habe ich eine Auswahl getroffen, welche Bücher mich Herbst/Winter 2013 begleiten werden.

1. Schon begonnen habe ich „Pan Aroma – Jitterbug Perfume“ von Tom Robbins. Ich habe bisher nie etwas von Tom Robbins gelesen und eigentlich interessieren mich die Themen, über die er schreibt auch gar nicht. Dieses Buch hat mich aufgrund des Titels und einer euphorischen Empfehlung voller Leidenschaft angesprochen. Wie erwähnt, komme ich gerade recht schwer in die Geschichten hinein, die ich lese. Doch bei „Pan Aroma“ ist es mir inzwischen gelungen und ich verfolge gespannt die Wege des ehemaligen Königs und der Frau, die in der Küche arbeitet. Ich werde berichten.
2. Ein interessantes, „esoterisches“ Sachbuch ist mir ebenfalls durch Empfehlung in die Hände gefallen: „Welten der Seele“ von Varda Hasselmann und Frank Schmolke. Der Untertitel „Trancebotschaften eines Mediums“ schreckt eher ab, als dass er nützt. Leider, denn inhaltlich hat das Buch unglaublich viel zu bieten. Die Ausdifferenzierung des Menschen als ganzheitliches Wesen mit einer Seele, die verschieden alt sein kann, ist erhellend. So erhellend, dass ich es „häppenchenweise“ lese, da ich nach zwei Seiten recht lange über das Buch nachdenken muss.
3. Der zweite Band von Hasselmann und Schmolke zur Seelenmatrix: „Archetypen der Seele. Die seelischen Grundmuster – Eine Einleitung zur Erkundung der Matrix“.
4. John Ajvide LindqvistIm Verborgenen“ – der schwedische Gegenwartsautor sorgt hier für Gruselfaktor in zehn Erzählungen. Ich bin wirklich gespannt auf dieses Buch. Ich habe es geschenkt bekommen, noch nie zuvor von dem Autor gehört, aber mich hatte der Klappentext sofort in seinen Bann gezogen.
5. „Friedhof der Unschuldigen“ von Andrew Miller – ein Roman aus dem Zsolnay-Verlag, der kurz vor dem Ausbruch der Französischen Revolution spielt. Ein Friedhof, dessen „Ausdünstungen die Stadt verpesten“ (Klappentext), soll beseitigt werden. Die Pariser finden das nicht erbaulich und der junge Ingenieur, der mit der Aufgabe betraut wird, muss sich mancher gefährlichen Aufgaben stellen.
6. „Rebecca“ (Daphne Du Maurier) lesen wir im Oktober gemeinsam in der Klassiker-Leserunde bei Lovelybooks. Ich habe das Buch vorgestern begonnen und habe die ersten fünf Kapitel inzwischen gelesen. Die Geschichte hat durchaus ihren Reiz (Manderley, eine verstorbene große Liebe, die wie ein Geist über dem Anwesen und der Liebe der De Winters hängt…), dennoch finde ich im Moment Du Mauriers ausschweifenden Schilderungen aller Details etwas zu viel. Das Buch könnte für meinen Geschmack etwas schneller an Fahrt gewinnen. Allerdings muss man dann auch wieder sagen, dass es 1940 erschien und zu dieser Zeit einfach ein anderes „Tempo“ herrschte.
7. Patrice Talleur und Andreas Gaertner erschufen das wundervolle Kinderbuch „Die Nachtschwärmer“. Aus dieses Buch freue ich mich besonders. Es ist zauberhaft gemalt und die Geschichte scheint ganz entzückend.
8. „Sei kein Gespenst, Olaf!“ ist ein Kinderbuch von Jutta Langreuter und Karsten Teich für Kinder ab ca. drei Jahren. Olaf schafft es nicht mehr, dass die Leute sich vor ihm fürchten und ist sehr bestürzt. Dann lernt er die kleine Fledermaus kennen, durch die er wieder richtigen spuken lernt und eine wundervolle Verbundenheit zu ihr aufbaut.
9. Annette LeBlanc Cate hat „Hasenzauber“ erschafffen. Ein Kinderbuch, in dem bei einem Zauber etwas schief geht und dem Zauberer sein Freund, der kleine weiße Hase, verloren geht. Wir begleiten den Hasen auf seinem teils aufregenden, teils angstvollen Weg durch die große Stadt und auf seiner Suche nach seinem Freund.

Ich weiß nicht, was an Büchern noch hinzukommen wird. Zwei werden auf jeden Fall noch im November und Dezember durch die Klassiker-Leserunde ihren Weg in meine Leseliste finden. Allerdings stimmen wir derzeit noch ab und ich kann noch nicht sagen, was es werden wird. Im Moment liegen „Peter Pan“ und „Wer die Nachtigall stört“ ganz vorne.

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