Buchauslese · Gedankenort

One year reading from home – Eine Zwischenbilanz

Vergangenen Juni, also im Juni 2013, hatte ich beschlossen, ein Jahr keine Bücher zu kaufen und „nur“ durch jene, die hier in der Bibliothek stehen, meinen Lesehunger zu stillen.

So ganz hat das bisher nicht funktioniert. Zum einem habe ich seit diesem für mich selbst ins Leben gerufenen Projekt kaum gelesen und steige derzeit erst wieder richtig ein. Zum anderen kam natürlich doch das ein oder andere Werk hinzu. Dennoch möchte ich heute eine kleine Zwischenbilanz ziehen und einen Ausblick darauf geben, was noch so kommen mag…

Ich habe seit Juni 2013 insgesamt gerade mal 16 Bücher gelesen oder gehört. Darunter waren fünf Bücher, die sich bereits in meinem Besitz befanden. Die anderen elf kamen auf verschiedenen Wegen zu mir. Die meisten davon habe ich selbst gekauft (Asche auf mein Haupt). Von den gelesenen oder gehörten Büchern gibt es bereits Rezensionen auf diesem Blog – so z.B. von Fitzeks Abgeschnitten, Marisha Pessls Die alltägliche Physik des Unglücks, Nicolas Barreaus Die Frau meines Lebens, Daphne DuMauriers Rebecca und noch einigen anderen mehr. Weitere werden folgen. Denn im Moment habe ich noch keine Rezensionen zu Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra oder Dinner mit Rose geschrieben.

Wie wird es nun weitergehen?
Ich möchte noch immer meinen Fokus auf Bücher legen, die ihren Weg schon zu mir gefunden haben. Was mir bisher am besten gelingt, ist keine Rezensionsexemplare bis zur Buchmesse mehr anzunehmen. Das ist schon einmal ein Anfang. Aber ich werde weiterhin Bücher kaufen. Gerade heute habe ich Bücher für meinen neuen Blog, den ich zusammen mit Joe für World of Folk betreibe, bestellt, um tiefer in die Welt des Folk eintauchen zu können.

Wirklich akutelle Literatur oder Schmöker halten dennoch immer mal wieder Einzug in B.ees Bibliothek. Ich bin ihnen halt verfallen, den tollen Kruschelblätter-Geschichten-Bewahrern.

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2 Kommentare zu „One year reading from home – Eine Zwischenbilanz

  1. Ich wünsche dir Durchhaltevermögen bei diesem Vorhaben, wobei ich auch glaube, dass man so etwas nur durchziehen kann, wenn es einem wirklich Spaß macht und Freude bereitet – nicht, wenn man sich dazu zwingen muss. Ich versuche seit diesem Jahr einen entspannten Mittelweg: ich lese das ein oder andere Buch, das sich schon länger in meinem Besitz befindet, aber auch viele neue Bücher. Damit geht es mir am besten. 🙂

    1. Ich danke Dir! Es ist nicht immer einfach, nicht sooo viele Bücher nachzukaufen. Aber zur Zeit geht es sogar. Ich komme gerade aus einer Buchhandlung und habe tatsächlich nur eine Postkarte gekauft. Allerdings lag das wohl eher daran, dass der Laden und das dazugehörige Hauptgeschäft schließen werden. Ich war heute das erste Mal dort und dachte, ich hätte endlich einen neuen „buy local“-Lieblingsbuchladen gefunden. Allerdings war die Angestellt des Zweigladens sehr verärgert über ihre Vorgesetzten und die zeitnahe Kündigung nach vielen Jahren des gemeinsamen Arbeitens. Das hat sie während ich da war ausführlichst und ausdauernd einer Kundin erzählt. Danach hatte ich nicht mehr so viel Lust zum Bücher kaufen.

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