Buchversammlung · Buchwunder

[Rezension] Titus Müller – Der Schneekristallforscher

Klappentext.
Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Für ihn sind sie Wunder von atemberaubender Schönheit. Manche halten ihn deswegen für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt.

„Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde.“

Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung.

814207_Titus-Mueller-Der-SchneekristallforscherIch liebe dieses Buch! Nicht nur, dass die Protagonistin, die sich mit Wilson Bentley auf die Reise zur Erkundung der Schneeflocken begiebt, Mina heißt! Meine Ausgabe ist in wunderschönes dunkelblaues Kuschelsamt gebunden! Und: in diesem Buch ist richtig Winter! Tiefer Winter mit dauerhaften Minusgraden. Ein Traum. Ich vermisse die richtigen Winter so sehr!

Daher ist dieses Buch für jeden Wintervermisser etwas! Und für jeden, der eine einfühlsame Geschichte eines Menschen lesen will, dem es nicht ausreicht, Geld zu verdienen, sondern der sich lebendig fühlen will. So lebendig, wie er sich nur fühlen kann, wenn er Schneekristalle erforscht!

Titus Müller hat es geschafft, diese wohlig-warme Wintererzählung aufs Papier zu zaubern, ohne dabei kitschig zu wirken. Das hat mir besonders gefallen.

Die erwähnten Zuckerhäuser (siehe Leseprobe auf der Verlagsseite) scheint es sogar wirklich zu geben!

Das Buch erschien 2013 im adeo Verlag und kostet €9,99.

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20 Kommentare zu „[Rezension] Titus Müller – Der Schneekristallforscher

  1. Liebe Mina,

    dieses Buch habe ich auch schon so oft in den Händen gehalten, es aber dann doch mit Blick auf den SUB immer in den Buchhandlungen zurückgelassen. Deine Begeisterung steckt nun an und lässt mich bereuen, dass ich bisher nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe.

    Übrigens: eine perfekte Lektüreauswahl für einen Adventssonntag!

    Dir nun noch einen gemütlichen, leider nicht verschneiten 3. Advent!

    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Guten Abend, liebe Kathrin!

      Ich kann es Dir echt nur empfehlen. Alleine weil es sie schon so toll anfühlt! 🙂
      Aber auch die Geschichte ist wirklich herzerwärmend.

      Dass ich die Geschichte heute online gebracht habe, war reiner Zufall. Erst heute ist mir bewußt geworden, daß das Buch perfekt zum Tag passt. Auch wenn wir keinen Schnee haben. 😦

      Dir auch noch einen wundervollen 3.Advent!
      Mina

  2. Wow in Samt. Ich liebe Schnee und bin auch sehr fasziniert von der Form der Schneeflocken 😀 Hab bis jetzt noch nichts gehört davon, Danke für den Tip

      1. Ich mag das wenn man Büchern streicheln will, hab grad eins mit Hammer Papier…das ist so ähnlich 😀

  3. darf ich das Rebloggen? War jetzt übrigens auch im Buchladen in der hoffnung es mal anschauen zu können, aber es war nich da…

  4. Liebe Mina,
    wie konnte mir dieses Buch entgehen? Ich bin sehr schneebegeistert und kann stundenlang Schneekristalle bewundern …
    Gibt es eigentlich einen Fachbegriff für Schneeliebhaber? Schneeophil oder so ? 😉
    DANKE für den schönen Hinweis!
    Kennst Du denn aus dem Schöffling Verlag die Gedichtsammlung „SCHNEEGEDICHTE“, herausgeben von Ron Winkler?
    Ich lasse Dir mal den Link zur Verlagswebseite hier:
    http://www.schoeffling.de/buecher/ron-winkler/schneegedichte

    Schneesehnsüchtige Grüße von
    Ulrike

    1. Liebe Ulrike,
      dieses Kommentar ist mir irgendwie „durch die Lappen“ gegangen. Entschuldige bitte!
      Bestimmt gibt es in der Eskimosprache einen Fachbegriff für Schneeliebhaber. Lächel.

      Die Schneegedichte von Ron Winkler kannte ich noch nicht! Was Du immer an wunderbaren Leseempfehlungen findest! 🙂 Danke!

      Mein Mann hat mich gerade gestern gefragt, ob wir wohl jemals wieder richtigen Schnee hier haben werden…
      Liebe Grüße,
      Mina

      1. Liebe Mina,
        zu den Schattenseiten des Blogruhmes 😉 gehört es, daß einem gelegentlich Kommentare durchrutschen oder man sie zeitverzögert wiederfindet. Ich bin also nicht knatschig, wenn mal keine oder eine spätere Antwort erfolgt. 🙂
        Ich habe diesen Winter Schneeflöckchen aus weißem Papier und Transparentpapier ausgestanzt (in drei kristallinen Formvarianten) als Tischdeko und als Zugabe zur Weihnachtspost. Das waren so ziemlich die einzigen Schneeflocken, die ich bisher zu sehen bekommen habe.
        Ich hoffe nun sehr auf Januar und Februar …
        Gutenachtgruß von Ulrike

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