Gedankenort

[#minathon 2016 no.1] Was Ihr lest…

 

Und hiermit startet ganz offiziell der erste diesjährige #minathon pünktlich zum Wochenende der Frankfurter Buchmesse 2016!

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Und wie bei jedem #minathon möchte ich zum Start erst einmal gerne von Euch wissen, was Ihr Euch zum Lesen herausgesucht habt! Wie schon so oft erwähnt: bloggt es, kommentiert es hier, twittert es! Ich bin gespannt, welche Entdeckungen wir alle so gemeinsam machen werden!

Ich kann leider heute keine Photos von all den Büchern, die ich lesen möchte, einstellen. Sie wurden heute noch nicht geliefert und morgen werde ich auf der Buchmesse sein. Ich schicke Euch dann Schnappschüsse über Twitter. 🙂

Aber ich verrate Euch natürlich trotzdem, was ich mir für dieses Wochenende vorgenommen habe:

  • „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ von Gerhard Jäger

    gerhardjaeger
    Klappentext.
    Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft , fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.Raffiniert, voller Rhythmus und Poesie erzählt Gerhard Jäger von der Magie, aber auch von der Brutalität eines Ortes, der aus Raum und Zeit gefallen scheint.

     

    Hier bin ich schon auf Seite 60. Das Buch hat so etwas Düsteres! Und ich liebe die Wetterbeschreibungen und die Darstellungen der Ängste. Ich freue mich jetzt schon auf das Weiterlesen und auf das Verfassen der Rezension!

  • „Spiel der Zeit“ von Jeffrey Archer
    spielderzeit
    Klappentext.
    England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind …Endlich habe ich die große Clifton-Saga begonnen. Als Hörbuch, wunderbar gelesen, unter anderem von Erich Rauken. Ich bin noch gar nicht so weit, aber jetzt schon völlig gefangen von der Geschichte! Wie gut, dass es bereits weitere drei Bände gibt, die bereits erschienen sind!

 

Und nun kommen einige Lesevorhaben, die vor allem dem diesjährigen Ehrengast „Niederlande/ Flandern“ der Buchmesse entsprungen sind. Bei allen handelt es sich um Graphic Novels:

  • „In the Pines: 5 Murderballads“ von Erik Kriek (Illustrator) und Johann Ulrich

     

    Klappentext.
    Seit langem gelten die „Murder Ballads“ als Herzstück der amerikanischen Folkmusik. Traditionell bewegen sich diese Songs zwischen Fiktion und Wirklichkeit, erzählen von Verbrechen,  Mord und ähnlichen Gräueltaten. Diese rohen Erzählungen von Liebe und Verrat, von Rache und Tod, werden von Generation zu Generation weitergetragen. Sie sind wie dunkle Shortstories im Gewand populärer Musik – unter anderem interpretiert von Johnny Cash oder Nick Cave. Der ideale Ausgangspunkt für eine Sammlung von Horror-Comics. In seiner düsteren Geschichtensammlung In the Pines wählt der niederländische Zeichner und Autor Erik Kriek fünf dieser „Murder Ballads“ als Inspiration für fünf außergewöhnliche und schaurige Erzählungen, die stets das Böse im Menschen suchen.

  • „Hieronymus Bosch“ von Marcel Ruijters (Illustrator) und Johann Ulrich (Herausgeber)

     

    Klappentext.
    Die Comic-Biografie zu dem geheimnisvollen mittelalterlichen Teufelsmaler Hieronymus Bosch. Lange Zeit ein Mysterium für die Kunstgeschichte weiß man heute, dass sich hinter dem Signet Bosch der niederländische Maler Jeroen van Aken verbirgt. Wir begleiten den Maler durch das mittelalterliche ‘s-Hertogenbosch und werden Zeuge des Lebens zu jener Zeit. Boschs Umgang mit seinen reichen Kunden und dem Klerus, aber auch das Leben der niederen Stände wird wiedergegeben. Bräuche wie das Saufangen, bei dem Blinde zusammen mit einem Schwein in ein Gatter gesperrt wurden, oder die Zelte, in denen deformierte Menschen, exotische Tiere, aber auch das Zahnziehen zur Schau gestellt wurden. Die Biografie beginnt in der Werkstatt der Van-Aken-Familie. Dort produzieren die drei Brüder van Aken ihre Gemälde zunächst als Auftragsarbeiten. Die Begegnung mit Allart du Hameel, dem Baumeister der Kathedrale, verändert die Sicht Jeroens. Er fängt an, die traditionellen religiösen Szenen neu zu interpretieren, erschafft eine Vielzahl an Dämonen, Teufeln und bizarren Gestalten, die seine Gemälde bevölkern und die ihre Faszination bis heute ausmachen. Außerdem beginnt er, seine Tafeln zu signieren – für die damalige Zeit höchst ungewöhnlich!

  • „Vom Jenseits und andere Erzählungen“ von Erik Kriek (Illustrator) udn Johann Ulrich (Herausgeber)

     

    Klappentext.
    ‚Was wissen wir von der Welt und dem Universum um uns her?’Maschinen, die uns Welten jenseits unserer Vorstellungskraft wahrnehmen lassen, unheilvolle Begegnungen mit außerirdischen Lebensformen und unheimliche Meereswesen-Mensch-Hybride erzählen von der schier endlosen Imagination des früh verstorbenen und seither kulthaft verehrten amerikanischen Science-Fiction- und Horrorautors H.P. Lovecraft.
    Die schwarzweißen Zeichnungen des niederländischen Comic-Zeichners Erik Kriek erinnern an Charles Burns urbane Fantasmen und verbildlichen meisterhaft die Angst des Menschen vor dem Fremden und dem unvorstellbaren Grauen.Eine subtile Graphic-Novel-Adaption folgender fünf fantastischer Geschichten aus H.P. Lovecrafts Horroruniversum: Der Außenseiter, Die Farbe aus dem All, Dagon, Vom Jenseits und Schatten über Innsmouth.

Ich weiß, ich habe mir wieder eine Menge vorgenommen! Aber hey! Es soll ja eine Herausforderung sein! Lächel.

Und jetzt will ich wissen, was Ihr lesen wollt!
Den nächsten Beitrag schalte ich morgen früh frei, so gegen 10 Uhr!

Bis dahin, antworte ich hier auf Eure Kommentare bzw. auf Eurem Blog und wir lesen uns bei Twitter #minathon!
Viel Spaß!

 

Zum Hauptbeitrag zum #minathon mit allen Teilnehmerinnen!

 

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10 Kommentare zu „[#minathon 2016 no.1] Was Ihr lest…

  1. Liebe Mina,

    „In the Pines“ liegt hier leider auch noch seit der LBM ungelesen. Ich habe auch schon überlegt, es zum Minathon zu lesen, aber bei Lesemarathons widme ich mich immer gerne Büchern, zu denen ich hinterher keine Rezension verfassen möchte – „In the Pines“ möchte ich aber später gerne einen gesonderen Beitrag widmen, daher hadere ich noch mit mir, wann ich es lese …

    „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ hatte ich neulich auch schon mal beim Stöbern ins Auge gefasst, daher bin ich sehr gespannt darauf, was du darüber schreiben wirst!

    Ansonsten: Ich habe beschlossen, nun doch nicht nur auf Twitter aktiv zu sein, sondern den Minathon auch auf meinem Blog festzuhalten. Gerade habe ich mich mit ein paar Häppchen gestärkt und bin bereit, wenn in 15 Minuten der Startschuss fällt. Ich freu mich und bin dir schon jetzt sehr dankbar für den Minathon, da ich in den letzten Wochen kaum zum Lesen kam – gäbe es keine Hörbücher, wäre buchfasten angesagt gewesen. 😉

    Bis später und wundervolle Lesestunden – und morgen natürlich eine tolle Zeit auf der Messe!

    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Juhu!
      Ich bin ja nur gestern auf der Messe gewesen! Am Wochenende tue ich mir das dann doch nicht an. 🙂 Lieber lesen und Tee genießen!

      „In the Pines“ – ich habe gestern schon mal kurz reingelugt! WOW!
      Wir könnten ja beide eine Rezension schreiben. Aber auch bei mir müsste die noch etwas warten, da mein Redaktionsplan für die nächsten Wochen arg voll ist. Lalala.

      „Der Schnee..“ ist einfach unglaublich toll geschrieben. Ganz dicht und tragend und düster. Ich bin hin und weg von der Sprache! Dazu wird es sogar dann zeitnah eine Rezi geben, da es sich um Rezensionsexemplar handelt.

      Auf Deinem Blog werde ich gleich mal vorbeistöbern. 🙂
      Und ich bin selbst froh, einen #minathon zu machen. Denn auch ich kam kaum zum Lesen in den vergangenen Wochen. Zu viel andere Baustellen!

      Bis später!
      Mina

  2. Liebe Mina,
    Da hast du dir ja wirklich tolle Bücher ausgesucht – ich wünsch Dir viel Spaß beim Lesen ^.^
    Ich hab gestern noch von Joseph Roth „Die Flucht ohne Ende“ ausgelesen und möchte heute und morgen „Cinder“ von Marissa Meyer genießen. Zu mehr werde ich leider nicht kommen, da mein Freund heute Geburtstag hat und wir sicher etwas feiern werden 😀
    Bin trotzdem schon sehr auf den nächsten Beitrag gespannt und werd morgen Abend wohl mein Ergebnis in Form eines Blogeintrags posten 😉
    Liebe Grüße
    Smarty

    1. Hey Smarty!
      Schön, dass Du dabei bist. Ich überlege gerade, ob ich je schon was von Joseph Roth las oder es mir immer nur vornahm… Moment, das muss ich gerade mal in Erfahrung bringen… neeee – der steht in der Tat noch auf der Liste, der zu entdeckenden Autoren! Danke für das Erinnern! Dafür habe ich aber „Cinder“ schon gehört und fand es sehr toll. 🙂 Viel Spaß damit!
      Auf Deinen Blogbeitrag bin ich sehr gespannt.
      Frohes Lesen und unbekannterweise „alles Liebe zum Geburtstag an den Herrn“; feiert schön!
      Mina

      1. Hey 🙂
        Sorry, irgendwie spinnt mein WordPress gerade und hat mir deine Antwort nicht angezeigt xP
        Ich freu mich auch sehr 🙂
        Gern geschehen fürs Erinnern, ich muss aber gleich anhängen, dass Roth wohl geschmackssache ist und der Schreibstil einem liegen muss. Ich muss für die Uni im Dezember noch den Radetzkymarsch lesen und dann kann ich dazu wohl mehr sagen ;D
        Hab grade etwas Zeit zum Lesen von Cinder gehabt und muss sagen, dass ich gleich sehr gut reingekommen bin. Wird sicher noch spannend 🙂
        Vielen Dank, hab ich ausgerichtet ^^
        Liebe Grüße
        Smarty

    1. Hey Du Liebe!
      Ich war ja nur gestern auf der Messe. Das heißt, heute und morgen werde ich doch mehr zum Lesen und Hörbuch hören kommen. Allerdings kommen um zwölf erst einmal noch Freunde zu einer Nähsession vorbei. 🙂
      Ich husche gleich mal zu Deinem Blogbeitrag!

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