[Rezension] Claudia Lenz – Autoimmunernährung

Claudia Lenz schrieb ein Buch über die gesunde Ernährung bei Autoimmunerkrankungen. Die Rezepte wurden von Elke Hilbert beigesteuert. Wie bereits in einer anderen Rezension erwähnt, interessiere ich mich sehr für dieses Thema und lese viel darüber. Frau Lenz legt das Augenmerk darauf, mit der speziellen Ernährung die entzündlichen Prozesse im Körper bei Menschen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden, dauerhaft zu stoppen. Allerdings deutet sie in den ersten Kapitel selbst schon darauf hin, dass dies letztlich nur gelingen kann, wenn man eine ganze Menge verschiedener Aspekte zusätzlich beachtet (wenig Stress, Bewegung…).

Doch widmen wir uns den Kapiteln mit den Rezepten. Das ist ja das interessante an diesem Buch. Vorab kann ich sagen, dass ich die Auswahl an Rezepten sehr schön und nachvollziehbar fand. Sie entsprechen (abgesehen von den Fischrezepten, weil ich keinen Fisch mag), meinen Ernährungsgewohnheiten.

Das Buch ist in Frühstück, Kleine Gerichte, Vegetarische Hauptspeisen und Hauptspeisen mit Fisch und Fleisch aufgeteilt. Da finden sich so leckere Sachen wie Walnuss-Hefezopf, der sich gerade jetzt zu Ostern hübsch zum Frühstück macht, oder eine Bärlauch-Suppe (bei uns wurde der Bärlauch zwar heute vom Schnee überrascht, aber er wächst und gedeiht schon prächtig). Es gibt Linsengerichte, ein Löwenzahn-Risotto und Frikadellen mit karamellisierten Möhren. Sogar ein Kotelett-Rezept (Lamm) ist darin zu finden.

Für die Fisch-Fans unter Euch sei erwähnt, dass ihr Rezepte zu Makrelen-Salat findet, zu einem Steinbeißer mit Amaranth (vielleicht probiere ich das doch mal?!?) oder Forellensalat (schüttel).

Die Ziegenkäsecreme mit Avocada hat es mir besonders angetan oder die Gemüseplätzchen. Allerdings muss ich hier ausdrücklich erwähnen, dass ich es sehr gut finde, dass durchaus Fleischgerichte empfohlen werden! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mir am besten geht, wenn ich in der Ernährung darauf achte, mich viel vegan zu ernähren, aber ab und an Fleisch zu essen. Milchprodukte vertrage ich zwar, merke aber bei übermäßigem Verzehr, dass es mir auf Dauer nicht soooo gut bekommt. Ebenso ist es mit klassischen Kohlenhydraten wie Brot und Nudeln. Obst vertrage ich wiederum sehr gut. Da muss wohl jeder auch mit Ruhe sich selbst kennen und spüren lernen. Wenn ich Fleisch esse, dann übrigens in der Regel Rind oder Huhn. Das bekommt mir am besten. Das viel geschätzte Lamm mag ich vom Geschmack her nicht und auch Schwein esse ich nur selten.

Ein kleines Manko hat dieses Buch, warum ich auch den Preis von €16,99 nicht so ganz gerechtfertig finde: es hat kaum Bilder von den Gerichten. Ich bin aber eine Mood-Kocherin. Das heißt, ich setze mich ein- bis zweimal in der Woche hin und schaue mir Rezepte an – und die, deren Bilder mich einfangen, koche ich dann nach. Bei Rezepten ohne Bilder muss ich mich immer wieder mehr selbst überzeugen, sie zu testen.

Das Buch erschien übringens im Südwest Verlag, der immer wieder ganz interessante Koch- und Ernährungsbücher auf den Markt bringt.

Bei dem hier besprochenen Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Das bedeutet, ich habe das Buch vom Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat jedoch keinen Einfluß auf meine Meinung.

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2 Gedanken zu “[Rezension] Claudia Lenz – Autoimmunernährung

  1. Liebe Mina,
    Ziegenkäsecreme mit Avocado klingt wirklich sehr lecker. Aber auch unter den anderen Speisen ist einiges interessantes dabei.
    Wie du benötige aber auch ich Bilder zu jedem Rezept. Zum einen, weil ich wie du durch die Bücher blätter und mich zunächst durch die Bilder anregen lasse; zum anderen helfen mir Bilder aber auch, ein Gespür für das fertige Ergebnis zu bekommen – gerade bei Gerichten aus anderen Kulturen oder mit wenig bekannten Zutaten finde ich Fotos hilfreich.
    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Liebe Kathrin,
      die Kombination ist aber auch himmlisch. Ich liebe sowohl Ziegenkäse, als auch Avocados. Zusammen lässt das dann keine Wünsche mehr offen. Lächel.

      Das stimmt, gerade, wenn man in unbekanntere Kochregionen vordringt, ist es sehr hilfreich, Bilder von den Gerichten zu haben.
      Hab einen ganz feinen Sonntag!
      Mina

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