So, und wenn ich gerade dabei bin, hier so fleißig Beiträge zu schreiben, will ich mich mal wieder in einem Want to Read-Beitrag für den Februar 2021 versuchen.

Etwas unerwartet ganz nach oben gerutscht ist hier „Piranesi“ von Susanna Clarke. Unerwartet, da die liebe Kathrin von Phantásienreisen das Buch gerade begonnen hat, zu lesen und auf Twitter darüber schreibt. Und ich dachte, da schließe ich mich doch an. Auch wenn ich weiß, dass ich dann wieder lange warten muss, bis ich einen neuen Roman von Susanna Clarke in den Händen halten werde.

„Ein riesiges Gebäude, in dem sich endlos Räume aneinanderreihen, verbunden durch ein Labyrinth aus Korridoren und Treppen. An den Wänden stehen Tausende Statuen, das Erdgeschoss besteht aus einem Ozean, bei Flut donnern die Wellen die Treppenhäuser hinauf. In diesem Gebäude lebt Piranesi. Er hat sein Leben der Erforschung des Hauses gewidmet. Und je weiter er sich in die Zimmerfluchten vorwagt, desto näher kommt er der Wahrheit – der Wahrheit über die Welt jenseits des Gebäudes. Und der Wahrheit über sich selbst.“ (Klappentext)

Außerdem liegt auf meinem Nachtisch schon „Scherbentanz“ von Chris Kraus bereit, welches ich letztes Jahr beim Stöbern auf der Verlagsseite (Diogenes) entdeckte habe. Ich kann gar nicht sagen, warum genau es mich sofort interessierte, aber es ließ mich nicht mehr los und ich wollte es gern lesen. Ich freue mich auch schon richtig auf die Lektüre.

„Jesko ist ein Freak, ein junger Modedesigner, der gerne Röcke trägt. Gesellschaftlichen Normen und Zwängen beugt er sich nicht – schließlich hat er Leukämie und nicht mehr lange zu leben. Unter einem Vorwand wird Jesko in die großbürgerliche Villa seiner Familie gelockt. Seine Mutter käme als Knochenmarkspenderin in Betracht. Doch Jesko verweigert sich ihrer Hilfe. Denn einst hat diese Frau ihm und seinem Bruder Furchtbares angetan.“ (Klappentext)

Und der dritte Roman, der auf dem Nachttisch auf mich wartet, ist ein richtig dickes Buch, auf das ich mich ebenso freue, denn es wurde von einer meiner Lieblingsschriftstellerinnen geschrieben: „Was der Fluss erzählt“ von Diane Setterfield. Sie schreibt einfach ganz großartige Romane. Doch ähnlich, wie bei Susanna Clarke bin ich jetzt schon ein bisschen traurig, da ich dann wieder so lange auf Neues von Diane Setterfield warten muss.

„Eine stürmische Winternacht im ländlichen England des späten 19. Jahrhunderts: In der uralten Gaststube des „Swan“ sitzen die Bewohner von Radcot zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken, als ein schwer verletzter Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm hereinstolpert. Eine Krankenschwester wird gerufen, die nur noch den Tod des Kindes feststellen kann. Als sie jedoch ein paar Stunden später die Todesursache festzustellen versucht, bemerkt sie, dass das Kind atmet und sich bewegt. Ein Wunder? Oder etwa Zauberei? Oder gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung? Und woher kommt das Mädchen?

Ein stimmungsvoller Roman, der einen davonträgt wie ein Fluss, in eine Welt, in der Imagination und Wirklichkeit sich überlagern.“ (Klappentext)

Hören möchte ich endlich den letzten Band der Scythe-Reihe, den ich sogar schon lange in meiner Bibliothek bei Audible habe.

Das sind also die bisherigen Vorhaben. Ich versuche, nicht allzu viel auf den Stapel zu packen, denn ich bin froh, wenn ich die drei Bücher überhaupt schaffen werde. Und sollte wirlich noch etwas hinzukommen, werde ich mich einfach, umso mehr darüber freuen.

Was werdet Ihr so im Februar lesen? Oder kennt Ihr schon eines der Bücher, die ich hier erwähnt habe?

Habt einen tollen Februar,

Mimo (immer noch schlafend) und Barbara