Heyhoooo, Anfang Februar haben Mimo und ich Euch berichtet, dass wir umziehen werden und ein großes Lebensprojekt begonnen hat. Und seit dieser Bekanntgabe ist hier einiges passiert. Inzwischen sind Mimo, Andi und ich in Mimo’s Cottage angekommen. Angekommen ist das passende Wort, denn eingezogen sind wir bereits Ende März. Aber so wirklich rund und überschaubarer wurde es erst in den vergangenen Tagen.


Unser Umzug ging richtig gut über die Bühne, auch wenn wir hier in den Sanierungen festhingen. Am Tag des Umzugs wurde hier noch im Arbeitszimmer gestrichen, der Flur war noch mehr oder minder im Rohbau, aber wir haben es durchgezogen. Mit einger guter Planung, ging das sogar trotz der Corona-Einschränkungen sehr gut. Wir hatten den Vorteil, dass wir über Wochen mit dem Pferdeanhänger bereits das alte Haus leeren konnten, so dass wir am Tag des Umzug die Küche und das Schlafzimmer abbauen mussten. Spät am Abend holten wir dann noch den lieben Kater Mimo, der sich anschließend erstmal eine Nacht und einen Tag unterm Bett versteckte.

Inzwischen ist er aber wieder ganz der Alte, macht den Garten unsicher und fühlt sich mit seinen neuen Freunden, der schneeweißen Katzedame Wilma, und seinem älteren Doppelgänger Fritz sehr glücklich. Ihm haben andere Katzen einfach gefehlt. Fritz sieht ihm wirklich unglaublich ähnlich. Manchmal muss ich zweimal hinschauen, wer der beiden jetzt vor mir in den Himbeeren liegt.

A propos Himbeeren: gleichzeitig zum Umzug hatte ich mir natürlich in den Kopf gesetzt, den Gemüsegarten anzulegen und mit der Anzucht und Aussaat zu beginnen. Mal abgesehen davon, dass dieses Jahr ja einige Tücken für den Gartenfreund bereit hielt, da wir lange kühl und nass hatten, war das ganz schön ambitioniert. Dennoch hat es geklappt. Der Garten explodiert derzeit einfach nur.

Dadurch kamen wir allerdings hier drinnen nicht so schnell voran, wie uns lieb gewesen wäre. Mein PC steht seit knapp 10 Tagen und das Arbeitszimmer ist noch immer eine halbe Baustelle. Der Flur ist fast fertig. Aber eben nur fast.

Zum ersten Mai kam dann noch ein gigantisches Ereignis, das mich immer noch unglaublich bewegt und glücklich macht: Ritchy durfte umziehen und wohnt nun mit Ganove ganz in der Nähe in einer tollen Pferdepension. Er ist so ausgelassen und zufrieden dort, dass ich mich jeden Tag gerührt an ihn kuschle! Und es ist so schön, einfach in wenigen Minuten zu ihnen fahren zu können.

Insgesamt sind wir nun, wie erträumt, alle an einem Ort. Andi hat seine Schweine fußläufig in der Nähe und ich fahre zwischendurch mit dem Rad zu den Pferden. Selbst die Streuobstwiese ist ganz in der Nähe. Ein Traum!

Ein Traum, der richtig viel Lebenszeit und Arbeit bereit hält. Und noch sind unsere Projekte ja nicht am Ende. In Kürze wird das alte Haus hier auf dem Grundstück abgerissen und dann kann endlich der Neubau begonnen werden. Gerade gestern haben wir unsre neue Küche mit unserer Architektin fertig geplant. Ich kann es kaum erwarten, sie ganz real zu sehen, auch wenn es noch viele Monate dauern wird, bis es soweit ist.

Die letzten Tage waren wir damit beschäftigt, die Gebäude um Mimo’s Cottage herum weiter zu gestalten. Der Lagerkeller hat jetzt die letzten Regale bekommen und ist für die Einkochsaison vorbereitet, die Waschküche hat nun auch fast alles an Ort und Stelle und heute wollen wir in der Garage weiterarbeiten. Wie weit wir damit kommen, weiß ich noch nicht, da Andi gerade in der Landwirtschaft hilft und für mich die Einkochsaison begonnen hat. Mal sehen.

Soweit erst einmal das Update zu unserem Lebensprojekt. Passt auf Euch auf und genießt den wunderbaren Sommer!

Kater Mimo und Barbara

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