Buchauslese

Mein erstes Lese“halbjahr“

Halbjahr stimmt ja nicht mehr so ganz, da ich den Juli auch mit präsentieren möchte. Mein Lesejahr 2017 war bisher sowieso sehr speziell, um nicht zu sagen, ernüchternd. Doch ich wage es ganz leise zu verkünden, dass seit einigen Wochen endlich diese schreckliche Leseflaute vorbei zu sein scheint, die sich bereits gegen Herbstende 2016 breit gemacht hatte. Leider kam diese dieses Mal auch nicht von ungefähr. Ich hatte privat einige nicht wirkliche schöne Erlebnisse und brauchte bis vor kurzem, um diese zu verarbeiten. Da war neben meinem Job und dem „um sich kümmern“ wenig Raum für Geschichten, Bloggen oder ähnliches.

Doch lasst uns gleich zur Übersicht für 2017 kommen (heute mal mit den Links zu Amazon – keine Affiliate-Links! -, weil mir dies bei der Auflistung leichter von der Hand ging):

  1. Benjamin Lacombe – Das Elfenbestimmungsbuch
    Ein Re-Read. Eine ganz bezaubernde Geschichte über eine sagenumwobene Gegend in der Bretagne. Alexander Bogdanowitsch wird beauftragt, diese Gegend genauer zu erforschen und verliert sich zunehmend in der Welt der Elfen. 5 Katzenpfoten!
  2. Weltende – Jakob van Hoddis
    Auch ein Re-Read. Jakob van Hoddis war ein großartiger Dichter, der jedoch psychisch krank war und im Nationalsozialimus ermordet wurde. Wer ihn nicht kennt, sollte ihn dringend entdecken! 5 Katzenpfoten!
  3. Susanna Clarke – Jonathan Strange und Mr. Norrell
    Noch ein Re-Read. Beziehungsweise dieses Buch habe ich als über 36stündige Hörbuchfassung bei Audible entdeckt und konnte nicht widerstehen. Was soll ich sagen!? Ich habe bei der deutschen Erstveröffentlichung bereits von diesem Roman geschwärmt. Selten habe ich so ein großartiges Werk gelesen! Ich war mir anfangs nicht sicher, ob es sich wirklich gut als Hörbuch umsetzen lassen würde, da es regelmäßig lange Fußnoten enthält. Doch dem Sprecher ist das ganz fantastisch gelungen! Wieder 5 Katzenpfoten!
  4. Corina Bomann – Die Jasminschwestern
    Corina Bomann ist eine kleine Neuentdeckung für mich. Sie schreibt ähnlich wunderbare Bücher wie Lucinda Riley. Typisch für das Genre – zwei Zeitebenen. Und der Titel deutet schon an, dass wir uns teilweise weit außerhalb Europas bewegen und zwar in Saigon. Außerdem tingeln wir durch das Berlin der zwanziger Jahre und stranden in Paris, wo Hanna als Hutmacherin lebte… wahnsinnig dicht und lebendig erzählt! 5 Katzenpfoten!
  5. Jennifer Donelly – Straße der Schatten
    Noch eine Neuentdeckung für mich. Und ich freue mich, von ihr noch einige Bücher vor mir zu haben. In „Straße der Schatten“ dreht sich alles um die Aufklärung eines mysteriösen Todes: Der Vater Josephine Montforts wird 1890 plötzlich tot in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Alle gehen von einem Suizid aus. Nur Josephine glaubt das nicht so recht und beginnt zusammen mit dem Journalisten Eddie Gallagher zu recherchieren. Diese Geschichte war so düster und so spannend und die zu einem solchen Roman gehörende Liebesgeschichte wirkte gut eingebettet, nicht zu dick aufgetragen – ich bin total hin und weg von diesem Roman und der Autorin! Nochmal 5 Katzenpfoten!
  6. Corina Bomann – Die Schmetterlingsinsel
    Und noch einmal Corina Bomann (nicht das letzte Mal). Mit der Schmetterlingsinsel hat sie mich wieder überzeugen können. Auch wenn ich gestehen muss, dass mir die Geschichte um die Hutmacherin Hanna in den „Jasminschwestern“ etwas besser gefiel. In diesem Roman wendet sich die betrogene Diana Wagenbach von Berlin ab und reist nach England, um dort ihr Erbe anzutreten. Dabei entdeckt sie eine geheimnisvolle Geschichte, die sie und die Leserin weit zurück in die Vergangenheit führt – nach Ceylon (Sri Lanka) und der Geschichte ihrer Ururgroßmutter. Es handelt sich um eine alte Weissagung und tragische Verstrickungen, die das Leben ihrer Ururgroßmutter und deren Schwester für immer veränderte… 4 Katzenpfoten.
  7. Rebecca Martin – Der entschwunde Sommer
    Und noch eine Neuentdeckung! Interessanterweise sind diese drei Autorinnen alles Entdeckungen aus meiner eigenen Bibliothek! Dort weilten sich schon länger auf meinem SuB und warteten quasi heimlich darauf, mein Herz zu erobern. *zwinker* Von „Der entschwundene Sommer“ war ich besonders angetan, weil er in meiner näheren Umgebung spielt und ich mir im Taunus einigermaßen auskenne. Mia lebt in Frankfurt am Main und erbt von ihrer Großmutter, über die sie kaum etwas weiß, ein altes, halb verfallenes Hotel an einem See. Zusammen mit ihrer Stieftochter und einem engagierten jungen Mann aus Irland geht sie den Geheimissen ihrer Familiengeschichte auf den Grund. Die Geschichte ist recht ruhig und weniger dramatisch als die Geschichten in den Romanen von Corina Bomann, auch deutlich weniger komplex als die Lucinda Rileys, aber dennoch habe ich mich unheimlich gut unterhalten gefühlt. 4 Katzenpfoten!
  8. Kimberly Wilkins – Das Haus am Leuchtturm
    Auch neu für mich. Ich habe drei oder vier Romane von Kimberly Wilkins auf dem SuB. Bisher gefiel mir ihre Geschichte jedoch am wenigstens, obwohl ich sie noch immer gut fand. Dabei bringt die Geschichte alles mit, was ich mag: zwei Zeitebenen, ein Geheimnis um ein verschollenes Schmuckstück, Familienkonflikte… dennoch merkte ich immer wieder, dass ich während der Geschichte abtriftet, nicht recht bei der Sache war. Es war auch nicht sooo schlimm, da ich dadurch nicht den Faden verlor… Es spielt in Australien, einmal um 1901 und einmal in der heutigen Zeit. 3 Katzenpfoten bekommt es trotzdem.
  9. Corina Bomann – Sturmherz
    Und noch einmal Corina Bomann. Von „Sturmherz“ war ich hin und weg. Es spielt in der zweiten Zeitebene in Hamburg zur Zeit der Jahrhundertflut und die schicksalhaften Wendungen, die durch dieses Unglück ihren Lauf nahmen. Die Atmospähre war wunderbar. Ich hatte das Gefühl, das steigende Wasser selbst an meinen Beinen emporkriechen zu spüren und konnte gar nicht aufhören, dieser Geschichte zu folgen. 5 Katzenpfoten!
  10. Elisabeth Hermann – Die Mühle
    Zugegeben, am Anfang war ich überhaupt nicht begeistert von der Story. Sie wirkte zunächst sehr flach und durchsichtig. Mich nervten sämtlich Charaktere. Dennoch las ich weiter, weil ich einfach nicht glauben wollte, dass ein düsteres Buch um eine Mühle, mich als großen Krabat-Fan nicht doch noch packen könnte! Und dem war dann auch so! Ich bin hingerissen von der Story und der Twist kam so unerwartet und mir war einfach nicht einmal annähernd klar, wer „der Mörder“ ist. Lest es! Einfach nur gut! 5 Katzenpfoten!
  11. Janine Wilk – Seelenlos
    Ohhh – „Seelenlos“, das auf einem schottischen Friedhof spielt und uns eine schottische Sage um einen blutrünstigen Geist näher bringt, ist mindestens genauso bezaubernd wie die Bücher Wilks über Lilith Parker und ihre Freunde auf der Halloween-Insel. Einfach ganz bezaubernd und gruselig geschrieben. Wie einige wissen, wohne ich ja im Wald. Und ich kann Euch sagen: ich habe mich echt gegruselt beim Lesen, wenn draußen der Wind durch die Bäume wehte… 5 wunderzauberhafte Katzenpfoten!
  12. Eva Völler – Die magische Gondel (Zeitenzauber 1)
    Ich hatte das Buch schon einmal begonnen zu lesen, kam aber irgendwie nicht richtig in die Story rein. Doch dann entdeckte ich das Hörbuch, gelesen von Annina Braunmiller-Jest, die vor allem als deutsche Synchron-Stimme von Kristen Stewart (Bella von Twilight) bekannt ist. Da ich ihre Stimme echt gerne mag, versuchte ich es noch einmal und war dann recht schnell im Venedig eines vergangenen Jahrhunderts gefangen (ebenso wie die Protagonistin). Hinter Masken versteckt machte ich mit ihr auf die Reise durch Venedig, nur, um wieder in die heutige Zeit zurückkehren zu dürfen. Tolle Unterhaltung mit 4 Katzenpfoten!
  13. Eva Völler – Die goldene Brücke (Zeitenzauber 2)
    Und weil es so schön mit Anna in Venedig war, bin ich mit ihr direkt im Anschluss nach Paris gereist, um Musketiere kennenzulernen und den damaligen Intrigen auf den Grund zu gehen. Ebenfalls ganz tolle Unterhaltung. Dennoch brauchte ich erst einmal eine Zeitreise-Pause und so steht Band 3 der Zeitenzauber-Trilogie noch aus. Wieder 4 Katzenpfoten.
  14. Henry David Thoreau – Wo und wofür ich lebte
    Mein geliebter Thoreau! Vor langem las ich bereits mit großem Vergüngen „Walden“. Jetzt hat der Diogenes Verlag eine wunderbare Lesung mit Auszügen aus diesem Buch herausgebracht. Eine sehr schöne Mischung, toll gelesen. In den nächsten Tagen folgt die Rezension dazu. 5 Katzenpfoten!
  15. Anna Stothard – Museum der Erinnerung
    Das habe ich gestern als Rezension online gestellt. Lest dort kurz nach, warum mir dieses Buch so gut gefallen hat. 4 Katzenpfoten!
  16. Elizabeth Kostova – Der Historiker
    Einen Re-Read kann man es zwar auch hier nicht wirklich nennen, da ich es nun als Hörbuch hörte, doch schon als das Buch auf dem deutschen Markt erschien, las ich die Geschichte um die namenlose Ich-Erzählerin mit großer Begeisterung. Es handelt sich hierbei nicht um einen schnöden Vampirroman, sondern um eine kleine Buchperle, die es zu entdecken gilt. Warum dies so ist, hat der Kaffeehaussitzer in seinem Beitrag zu dem Roman wunderbar erklärt! 5 Katzenpfoten! Übringes: Das Hörbuch gibt es leider nur noch gebraucht. Allerdings in einer ganz wunderbaren Ausgabe!
  17. Jon Krakauer – In eisigen Höhen
    Schon wieder friere ich und schon wieder fühle ich mich mitten im Eis am Mount Everest. Kein anderer Journalist kann m. E. nach so ausgesprochen realistisch und emotional einfangen, was er zu sagen hat, wie er. Auch in „Into the wild“, der Geschichte um Chris MacCandless, der in Alaska im Nichts lebte, fing mich total ein. Und dass, obwohl Krakauer hier nur niederschrieb, was er recherchiert. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum mir „In eisigen Höhen“ noch viel näher ging. Denn diese unglaublich tragische Geschichte, die sich in den 90ern am Mount Everest abspielte, hat er selbst miterlebt. Ich kannte die Story schon. Habe den Film auch schon gesehen. Als am 30.April 2017 Ueli Steck am Mount Everest in den Tod stürzte, erfuhr ich davon am 01. Mai. Einem verregneten Tag. Diesen verbrachte ich dann lesend mit diesem Buch im Bett. Tribute to und so… 5 Katzenpfoten und Steigeisen…
  18. Constanze Wilken – Sturm über dem Meer
    Der Roman spielt in Wales – am Meer – es geht um eine versunkene Landschaft, die plötzlich wieder frei liegt. Darüber hinaus geht es jedoch um einen Mord, der an Sams Großvater vor vielen Jahren begangen worden war. Sam ist die Ausgrabungsleiterin und gerät durch den Fund der Leiche ihres Großvaters in Gefahr. Ich fand die Geschichte gut. Die Stimmung, das Meer, das Raue gefielen mir gut. Die Geschichte an sich konnte mich jedoch nur bedingt überzeugen. 3 Katzenpfoten.
  19. Corina Bomann – Ein zauberhafter Sommer
    Nun, ich muss gestehen, das war bisher mit Abstand der schwächste Roman, den ich von der Autorin las. Ich denke aber, dass dies daran lag, dass er kein Familiengeheimnis beinhaltete und auch nicht auf zwei Zeitebenen spielte. Es war reine Chic-Lit, und das sagte mir nicht ganz so zu. Ich mochte zwar beide Frauen, um die es in dem Roman ging, doch ein bisschen mehr als deren beiden Love Stories hätte ich mir schon gewünscht. Knappe 3 Katzenpfoten.

19 Bücher in sieben Monaten also. Schon ein wenig ernüchternd (hatte ich ja eingangs bereits erwähnt). Wenn man bedenkt, dass ich durchaus über sechzig Bücher im Jahr lese ist das schon bedenklich. Ich will jetzt nicht wirklich jammern. Denn 19 Bücher in etwas mehr als einem halben Jahr sind immer noch 19 Bücher mehr als viele andere in einem ganzen Jahr lesen. Dennoch macht es mich etwas traurig. Denn es zeigt mir zum einen, dass es mir echt schlecht ging und zum anderen, gibt es so viele tolle Werke, die gelesen werden wollen und ich habe so viel Zeit verloren. Seufz.

Als nächstes werde ich nun einige Werke beenden, die noch angefangen hier liegen. Doch dazu mache ich wohl lieber einen extra Beitrag, sonst sprengt es den Rahmen. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!

Mina

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3 Kommentare zu „Mein erstes Lese“halbjahr“

  1. Liebe Mina,

    ich hoffe, deine Leseflaute ist inzwischen wirklich Vergangenheit und du kannst das Lesen auch wieder genießen. Hoffentlich wird auch das Leben ein bisschen ruhiger, um dir die benötigte Lesezeit und einen freien Kopf zu ermöglichen?!
    Re-Reads, Bilderbücher und Kurzgeschichten helfen bei Leseflauten ja in der Regel ganz gut und du scheinst die Re-Reads auch sehr genossen zu haben. Eigentlich nimmt man sich eh viel zu selten Zeit für bereits gelesene Schätze.

    Ich wünsche dir eine lesetechnisch gute/bessere zweite Jahreshälfte und hoffe, du findest viel Inspiration und wundervolle Geschichten.

    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Liebe Kathrin!
      Ja, die Leseflaute ist endlich vorbei. Es tut so unendlich gut! Ich finde, es ist so ein Unterschied, ob man willentlich, aus Zeitgründen oder bewusst nicht liest, oder aber, lesen möchte und es einfach nicht funktionieren will. Das ist immer besonders traurig, weil mir dann der Zugang zu einer Welt fehlt, die mich stützt und mir ganz viel gibt.
      Mein Leben ist nie wirklich ruhig, außer ich zwinge es dazu. *räusper* Ich habe einfach zu viele Interessen und einen sehr ausfüllenden, aber auch erfüllenden Job… Da bleibt nur, sich bewusst Auszeiten zu nehmen. So wie gestern und heute. Einfach mals sein -ohne „ich muss noch zum Sport, zum Einkaufen, zum…“

      Kurzgeschichten habe ich schon ewig nicht mehr gelesen. Da müsste ich meine Bibliothek mal durchstöbern und schauen, was es da so gibt. Hast Du Empfehlungen? Re-Reads fand ich erstaunlich aufbauend. Es war ein Heimkommen. Lächel.
      Im Moment entdecke ich den Fantasy-Bereich neu für mich. Lange Zeit habe ich gar keine Fantasy mehr gelesen und wenn dann eher Urban Fantasy aus dem Coming of Age-Bereich, sprich Jugendbuch-Reihen. Da hätte ich im Moment das große Bedrüfnis nach einer guten Dystopie, finde aber keine. Im Fantasy-Bereich bin ich erstmals bei Tad Williams gestrandet und ich muss sagen, dass er mich total überzeugt! Da gibt es nun einiges für mich zu entdecken. *freu*

      Bilderbücher…auch etwas, was ich ewig nicht mehr gelesen habe…

      Danke für die Lese-Wünsche! Das Gleiche wünsche ich Dir natürlich auch! Ich gehe jetzt mal bei Dir stöbern!
      Liebste Grüße zum Samstag,
      Mina

      1. Puh, dann ziehe ich meinen Hut vor dir! Ich muss gestehen, ich brauche regelmäßig einen Rückzug und wenigstens einen Nachmittag/ Tag in der Woche, an dem ich nichts tun muss und mich ganz auf etwas konzentrieren kann, bei dem ich innerlich zur Ruhe komme – in der Regel ist das das Lesen, aber auch das Bloggen, hin und wieder auch ein Spieleabend zu Zweit oder das Vertiefen in eine Serie oder einen Film. Bei einem komplett vollem Terminkalender (auch wenn ein Teil davon freiwillige Aktivitäten wären) wäre ich nach ein paar Wochen zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich habe jedes Jahr zwischen März und Juli immer so eine Phase, in der neben dem Job fast nichts anderes möglich ist und merke jedes Mal, dass mir das nach einem Viertel Jahr körperlich und geistig doch zu schaffen macht, weil mir die Ruhephasen fehlen, in denen mein Körper normalerweise seine Energiereserven auffüllt. (Übrigens tritt in diesen Phasen dann bei mir auch oft der Fall ein, dass ich in den wenigen freien Stunden pro Woche dann auch keinen Kopf mehr zum Lesen oder sonstigem habe, was dann wiederum dazu führt, dass ich mich noch rastloser fühle – ein blöder Teufelskreis.)

        Mmh, Empfehlungen für Kurzgeschichten … Ich habe letztes Jahr sehr die Erzählungen von Siegfried Lenz genossen und als kleine Ruheoasen empfunden – sehr erheiternd und zugleich entschleunigend (http://www.phantasienreisen.de/2016/05/26/freiluftlesen-siegfried-lenz-so-zaertlich-war-suleyken/ ). Ich könnte mir gut vorstellen, dass die auch deinen Lesegeschmack treffen – ebenso wie „Der Mann, der Inseln liebte“ (keine Kurzgeschichte, aber ein sehr schmales Büchlein). Ansonsten greife ich auch immer wieder ganz gern auf Poes Kurzgeschichten zurück. Nächste Woche starte ich auch mit der Lektüre von Kurzgeschichten von Ted Chiang (eine davon war auch die Vorlage für den Film „Arrival“) – seine Kurzgeschichten sollen sehr gut sein, vielleicht kann ich dir das bald bestätigen und dich dazu inspirieren. 🙂

        Hach, Fantasy … Da geht es mir wie dir! In den letzten Jahren habe ich kaum noch etwas aus dem Genre gelesen und seit ein paar Monaten habe ich wieder große Lust darauf bekommen und bin voller neuer Motivation und Neugierde, als wäre ich ein Neuling in diesem Genre. 😀 In Großbritannien ist daher einiges aus diesem Genre in meinen Koffer gewandert (u. a. ein neues Büchlein von Peter S. Beagle und Kinderbücher zu schottischen Märchen und Fabelwesen). Ein bisschen wird dadurch auch das Kind in mir neu belebt und das tut gerade in stressigen Zeit oder dem Chaos in unserer Welt immer wieder gut und für mein inneres Gleichgewicht.

        Tad Williams ist einer jener Autoren, bei dessen Büchern ich immer wieder denke: „Von dem müsstest du auch mal etwas lesen.“ Aber er hat einfach so viel geschrieben, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll – auch, weil ich fürchte, etwas zu verpassen oder nicht zu verstehen, weil er so große Fantasywelten erschaffen hat und ich nicht weiß, wie seine Bücher in Verbindung zueinander stehen (wenn sie es überhaupt außerhalb der jeweiligen Reihen tun).

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